Allein für den Titel verdient die Telepolis Redaktion einen Group Hug
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Rüdiger Suchsland ist von der Verfilmung der Feuchtgebiete ebenso wenig angetan wie vom Film:
"Wer den Film sieht, der ist nämlich einerseits begeistert von der Schweizer Hauptdarstellerin Carla Juri. Die schmeißt den Film - sie ist intensiv und auch nach über 90 ansonsten recht zähen Minuten immer noch überraschend und mit immer neuen Einfällen aufwartend.
Ansonsten aber hat man eine kreuzbrave und alles in allem arg verschämte Buchbebilderung gesehen, bei der man erstens wieder einmal froh ist, dass es immer noch kein Geruchskino gibt, und zweitens als Filmliebhaber verzweifelt, weil es der deutsche Film einfach zur Zeit nicht schafft, den Zeitgeist zu treffen, und irgendetwas auf die Leinwand zu bringen, das auch nur halb so interessant oder provokativ oder wenigstens gehaltvoll ärgerlich und publikumsspaltend ist, wie eine durchschnittliche Pollesch-Inszenierung oder ein Castorf-Ring: Die "Feuchtgebiete" sind vor allem langweilig."
http://www.heise.de/tp/artikel/39/39749/1.html
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