Samstag, 30. November 2013

Zum Himmel schreiender Schwachsinn Telepolis, auf zugegeben hoher sprachlicher, Ebene.

Zum Himmel schreiender Schwachsinn Telepolis, auf zugegeben hoher sprachlicher, Ebene.

Deutsche Politik braucht mehr Ideologie so sehr wie den nächsten Kopfschuss ins Genick eines politischen Gefangenen.

Ideologie in der Politik hat und wird letztlich immer nur noch mehr Menschen töten.

Deshalb ist das gemeinsame und vollständige Scheitern aller Ideologien, einschließlich der Religion und des Atheismus, der größte kulturelle Fortschritt der Weltgemeinschaft bis zum Ende des 20. Jahrhunderts.

Erst so wurde der Blick endlich frei, von dem was geglaubt werden muss, auf das, was getan werden muss.

Im Takt von Minuten müssen Menschen ernährt, gebildet und geheilt werden, jetzt und bis ans Ende der Menschheitsgeschichte.

Traurig, dass es Tobias Bevc wichtiger ist, welche Farbe die Fahne hat, die diesen Aufgaben selbstverliebt voraus getragen wird.

Trauriger noch, dass die Politiker, die ihm den freien Blick auf ihre wirklichen Aufgaben voraus haben könnten, es vorziehen, ihm mit geschlossenem Visier in die alten ideologischen Grabenkämpfe zurück zu folgen.

Ein Schauspiel, das nie sinnloser und verantwortungsloser war als heute.

Aber seine dauernde Unterhaltung ist den Parteien und ihrem Frontberichterstatter Bevc mit allen Opfern billiger und selbstbefriedigender, als die glanzlose Anstrengung, täglich Mittel und Wege zu finden, Milliarden Leben lebenswert zu erhalten.

Bevcs Klage über das Ende der Ideologie in der Politik ist ein Versprechen, dass die Wirklichkeit nicht halten kann.

Das Monster Ideologie ist in der Politik nur gescheitert, nicht überwunden.

Und Ideologie bleibt ein Schimpfwort, wie schön Tobias Bevc auch an ihm herum deutelt.

Nein danke, zu noch mehr Ideologie in der Politik.

Originally shared by Telepolis

Die Staatspflicht wird ausgerufen, dass jede Parteiim Prinzip mit jeder koalieren muss, um die Regierung am Laufen zu halten. Dazu müssen sich die Parteien aber einander anpassen, schon im Wahlkampf. Besser für die politische Kultur und die Demokratie wäre es aber, wenn es weniger Brei und dafür mehr klare und unterscheidbare Profile gäbe, meint Politologe Tobias Bevc - und er hat Recht. Sonst wird alles schwarz.

http://www.heise.de/tp/artikel/40/40456/
http://www.heise.de/tp/artikel/40/40456/

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen