Sonntag, 8. Dezember 2013

NSA. Prism. Die totale Überwachung durch unbeherrschbare Geheimdienste.

NSA. Prism. Die totale Überwachung durch unbeherrschbare Geheimdienste.

Große Erzählung? Wirklichkeit?


Wirklich gleichgültig und damit bedeutungslos.


Bedeutender ist, so oder so, niemand hört zu.

Selbst wenn die Allwissenheit der Geheimdienste nur Propaganda ist, diese Propaganda hat trotzdem funktioniert.

Nutzen nach den "Enthüllungen" von Edward Snoden nennenswert mehr Menschen Techniken zur Verschlüsselung ihrer Daten?

Nutzen nennenswert weniger Menschen offene Netzwerke wie Twitter, Facebook oder Google+, um ihre Leben zu teilen, tatsächlich zu veröffentlichen?

Nein.

Das Netzbürgertum hat jeden Anspruch auf den Schutz persönlicher Information längst geschlossen aufgegeben.

Die herbei geschriebene Empörung der Massen ist verpufft.

Ihr Aufstand bleibt aus.

Man erwartet immer und überall überwacht zu werden und... nimmt es hin.

Der technologische Vorsprung wirklicher Verbrecher vor ihrer Strafverfolgung bleibt trotz all dem uneinholbar.

Ob die Bedrohung für alle anderen jemals wirklich war, ist vollkommen unwichtig.

In den Köpfen der Menschen ist sie es, wird es bleiben und ihr Leben weiter bestimmen.

Damit haben die Geheimdienste als Staat im Staat einen Krieg ohne Kampf gewonnen.

Nicht gegen das Verbrechen. Nicht gegen den Terrorismus. Aber gegen die Bürger.

Originally shared by Telepolis

Muss man alles glauben, was die Geheimdienste wie die NSA angeblich alles machen können? Jörg Friedrich mahnt zur Unaufgeregtheit und dazu, sich nicht von der großen Erzählung, die Geheimdineste gerne selbst stricken, zu sehr beeindrucken zu lassen: "Wenn man genauer nachdenkt, dann kommt man bald darauf, dass die unglaublichen Fähigkeiten der Big-Data-Computer nur ein Gruselmärchen sind, wie die, mit denen schon vor Generationen den Kindern Angst vor Monstern und Gespenstern gemacht wurden, damit sie ja schön artig sind."

http://www.heise.de/tp/artikel/40/40466/1.html
http://www.heise.de/tp/artikel/40/40466/1.html

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